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Auswirkungen der Prostataentfernung auf Männer
Die Prostataentfernung hat vor allem zwei Folgen: Harninkontinenz und erektile Dysfunktion durch mögliche Nervenverletzung, meist vorübergehend und beherrschbar.
Welche Auswirkungen hat die Prostataentfernung auf Männer? Die beiden häufigsten Nebenwirkungen sind Harninkontinenz und erektile Dysfunktion. Bei der Inkontinenz können Männer den Urin schwerer kontrollieren – bedingt durch erhöhten Druck auf die Blase, Muskelkrämpfe oder Auswirkungen auf den Schließmuskel. Die ED entsteht, weil bei der Operation die an der Erektion beteiligten Nerven verletzt werden können. Wichtig: Die meisten Männer erleben zumindest einen vorübergehenden Rückgang der Erektionsfähigkeit, der aber beherrschbar ist; bei manchen dauert es sechs Monate oder länger, bis sich die Funktion erholt.
Eine Prostatektomie ist ein bedeutender Eingriff mit Folgen für Kontinenz und Sexualität. Sehen wir sie uns an.
| Auswirkung | Detail |
|---|---|
| Harninkontinenz | Erschwerte Urinkontrolle |
| Erektile Dysfunktion | Durch mögliche Nervenverletzung |
| Erholung der Erektion | Oft möglich, teils 6 Monate oder länger |
| Einordnung | Meist vorübergehend und beherrschbar |
Harninkontinenz
Eine der Hauptnebenwirkungen nach einer Prostatektomie ist die Harninkontinenz – die Unfähigkeit, den Urin zu kontrollieren. Sie kann durch erhöhten Druck auf die Blase oder durch operationsbedingte Muskelkrämpfe entstehen. Auch Auswirkungen auf den Schließmuskel, der den Blasenfluss steuert, können dazu beitragen. In vielen Fällen bessert sich die Kontinenz mit der Zeit und mit gezieltem Beckenbodentraining.
Erektile Dysfunktion nach der Operation
Die erektile Dysfunktion ist eine weitere häufige Nebenwirkung der Prostataentfernung. Durch die Operation können die an der Erektion beteiligten Nerven unterbrochen werden, was zu Erektionsstörungen führt. Wie stark und wie lange, hängt unter anderem davon ab, ob nervenschonend operiert werden konnte. Deshalb ist das Gespräch über die Operationstechnik vor dem Eingriff wichtig.
Erholung und Ausblick
Wichtig zu wissen: Die meisten Männer erleben nach einer Prostataentfernung einen gewissen Rückgang der Erektionsfähigkeit, der jedoch beherrschbar ist. Bei einigen kann es sechs Monate oder sogar länger dauern, bis die normale Funktion wiederhergestellt ist. In dieser Phase helfen oft PDE5-Hemmer, Beckenbodentraining und weitere Maßnahmen der Erektionsrehabilitation. Geduld und ärztliche Begleitung sind entscheidend.
Offen mit Partnerin oder Partner sprechen
Neben der körperlichen Erholung ist die seelische und partnerschaftliche Seite wichtig. Offene Gespräche über Ängste und Erwartungen entlasten und verhindern Missverständnisse. Viele Paare finden gemeinsam mit ärztlicher Begleitung einen Weg, die Sexualität neu zu gestalten – auch wenn die Erholung Zeit braucht.
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Häufige Fragen
- Welche Auswirkungen hat die Prostataentfernung?
- Vor allem Harninkontinenz und erektile Dysfunktion, meist vorübergehend und beherrschbar.
- Warum kommt es zur ED?
- Weil bei der Operation die an der Erektion beteiligten Nerven verletzt werden können.
- Erholt sich die Erektion wieder?
- Bei vielen ja, teils erst nach sechs Monaten oder länger, oft mit Unterstützung.
- Was hilft in der Erholungsphase?
- PDE5-Hemmer, Beckenbodentraining und weitere Maßnahmen der Erektionsrehabilitation.
Für den Gesamtüberblick, zurück zum Hub zur erektilen Dysfunktion.