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Wirkt Viagra nach einer Prostatabestrahlung?

Viagra wirkt oft auch nach einer Prostatabestrahlung, sofern Nerven und Gefäße nicht zu stark geschädigt sind; 40-50 % der Bestrahlten haben danach keine Erektion mehr.

Wirkt Viagra nach einer Prostatabestrahlung? Oft ja, aber der Erfolg hängt vom Einzelfall ab. Eine Strahlentherapie bei Prostatakrebs kann die Erektionsfähigkeit im Laufe der Zeit beeinträchtigen – 40 bis 50 % der bestrahlten Patienten haben danach keine Erektion mehr, und diese Nebenwirkung entwickelt sich oft schleichend über Monate oder Jahre. Viagra als PDE5-Hemmer kann helfen, indem es die Durchblutung steigert, sofern die für die Erektion nötigen Nerven und Gefäße nicht zu stark geschädigt sind. Die Behandlung sollte mit dem behandelnden Arzt oder Urologen abgestimmt werden.

Nach einer Prostatakrebs-Bestrahlung ist die Sexualität ein wichtiges Thema. Sehen wir uns an, was Viagra leisten kann.

AspektDetail
Strahlentherapie Kann die Erektionsfähigkeit mindern
Häufigkeit 40-50 % ohne Erektion nach Bestrahlung
Verlauf Oft schleichend über Monate/Jahre
Viagra Kann helfen, je nach Nerven-/Gefäßzustand

Prostatakrebs und Strahlentherapie

Prostatakrebs ist eine weit verbreitete Erkrankung bei Männern, und die Strahlentherapie wird häufig als primäre Behandlung eingesetzt. Dabei werden hochenergetische Strahlen oder Partikel genutzt, um Krebszellen zu zerstören. Trotz ihrer Wirksamkeit kann die Strahlentherapie Nebenwirkungen haben, darunter sexuelle Funktionsstörungen.

Wirkung auf die Erektionsfähigkeit

Eine Strahlentherapie kann die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen. Im Laufe der Zeit kann dies zu einer abnehmenden Fähigkeit führen, eine Erektion zu erreichen und aufrechtzuerhalten. 40 bis 50 % der bestrahlten Patienten haben nach der Bestrahlung keine Erektion mehr. Diese Nebenwirkung entwickelt sich oft schleichend, manchmal über Monate oder sogar Jahre nach der Behandlung – anders als bei einer Operation, deren Effekt meist sofort spürbar ist.

Häufigkeit von ED nach Bestrahlung

Erektile Dysfunktion nach einer Prostatakrebs-Strahlentherapie ist keine Seltenheit. Neben den genannten Zahlen spielt der individuelle Ausgangszustand eine große Rolle: Wer vor der Behandlung eine gute Erektionsfähigkeit hatte, hat oft bessere Aussichten. Auch das Ausmaß der Bestrahlung und der allgemeine Gesundheitszustand beeinflussen das Ergebnis.

Wie Viagra helfen kann

Viagra kann nach einer Bestrahlung wirksam sein, weil es als PDE5-Hemmer die Durchblutung des Penis steigert. Voraussetzung ist, dass die an der Erektion beteiligten Nerven und Gefäße nicht zu stark geschädigt sind. Häufig wird das Medikament im Rahmen der sogenannten Reha der Erektionsfähigkeit eingesetzt. Die richtige Dosierung und der Zeitpunkt sollten mit dem behandelnden Arzt oder Urologen besprochen werden, der auch andere Optionen kennt.

Zu weiteren Prostatathemen, die Auswirkungen der Prostataentfernung und die Impotenzrate nach Prostatektomie. Zur Behandlung, die Verwendung und Wirksamkeit von Tadalafil.

Häufige Fragen

Wirkt Viagra nach einer Prostatabestrahlung?
Oft ja, sofern die Nerven und Gefäße nicht zu stark geschädigt sind; der Erfolg hängt vom Einzelfall ab.
Wie häufig ist ED nach Bestrahlung?
40 bis 50 % der bestrahlten Patienten haben danach keine Erektion mehr.
Wann tritt die ED auf?
Oft schleichend über Monate oder Jahre nach der Behandlung.
Wer sollte die Behandlung festlegen?
Der behandelnde Arzt oder Urologe, im Rahmen der Reha der Erektionsfähigkeit.

Für den Gesamtüberblick, zurück zum Hub zur erektilen Dysfunktion.